Zu Fuß den Schwarzwald erkunden

Hier läßt es sich gut wandern

Unadingen eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen im und durch den Schwarzwald. Der Zwei-Schluchten-Bus und der Wanderbus bringen Sie an wundervolle Orte.

Wandern

Zwei-Schluchten-Bus

NEU: Zwei-Schluchten-Bus – Linie 7260

Der Zwei-Schluchten-Bus fährt an Samstagen, Sonn- und Feiertagen und schließt die Lücke zwischen der Gauchach- und Wutachschlucht. Er verbindet den Einstieg in die Gauchachschlucht am Posthaus Unadingen mit den Orten Döggingen und Mundelfingen bis zur Wutachmühle. Für Wanderer, die mit dem ÖPNV anreisen, verknüpft der Zwei-Schluchten-Bus den Bahnhof Döggingen mit dem Naturschutzgebiet. Durch den Zwei-Schluchten-Bus ergeben sich auch neue Umstiegsmöglichkeiten am Unadinger Posthaus auf die Wanderbuslinie 7259 sowie an der Wutachmühle auf die Wanderbuslinie 7344.

Wander-Bus

Unadingen –> Schattenmühle über Bachheim, Reiselfingen
Posthaus: 10:27, 12:27, 16:27, 18:27 Uhr
Unadingen Hirschen: 10:31, 12:31, 16:31, 18:32 Uhr
Bachheim Kiosk: 10:36, 12:36, 16:36, 18:36 Uhr
Schattenmühle: 10:51, 12:51, 16:51, 18:51 Uhr

Schattenmühle –> Posthaus über Reiselfingen, Bachheim (fährt nicht durch Ort sondern direkt Auf Heiden u. Posthaus)
Schattenmühle: 10:04, 12:04; 16:04, 18:04 Uhr
Bachheim Kiosk: 10:19, 12:19, 16:19:18:19 Uhr
Posthaus: 10:25, 12:25, 16:25, 18:25 Uhr

Posthaus (Döggingen Wendeplatte) –> Wutachmühle über Mundelfingen
Döggingen Wendeplatte: 9:10, 10:10, 11:10 Uhr
Wutachmühle: 9:25, 10:25, 11:25 Uhr

Wutachmühle –> Posthaus (Döggingen Wendeplatte) über Mundelfingen
Wutachmühle: 15:35, 16:35, 17:35, 18:35 Uhr
Döggingen Wendeplatte: 15:52, 16:52, 17:52, 18:52 Uhr

ausführlicher Fahrplan: www.suedbadenbus.de/suedbadenbus/view/angebot/buslinien/wanderbus_wutachschlucht.shtml

Sehenswert

Die Eulenmühle

Eng mit der Geschichte des alten Bauerndorfes Unadingen verbunden ist die Eulenmühle. Über 430 Jahre lang haben die jeweiligen Müller den hiesigen Einwohnern ihr Getreide, fürher allgemein “Frucht” genannt, zu Mehl, Gries, Kleie und Schrot gemalen. Zudem unterhielten die Eulenmüller eine Sägemühle, eine Hanf- und Flachsreibe und kurze Zeit eine Papiermühle. Zeitweise brannten sie Gips und Holzkohle und vergößerten beständig ihre Landwirtschaft. Das älteste bekannte Dokument zur Eulenmühle befindet sich im Archiv der Fürsten zu Fürstenberg in Donaueschingen. Es handelt sich um einen Lehensbrief, ausgestellt 1540. Eigentümer der Eulenmühle waren die Fürsten zu Fürstenberg. Die Müller, die die Mühle betrieben, waren durch Lehensbriefe an das Haus Fürstenberg gebunden. Da mit den Lehensbriefen ein Erbrecht für die Müllersfamilien verbunden war, saßen einzelne Familien oft viele Generationen auf der Mühle. So auch die Familie Straub, die die Eulenmühle 1726 übernahm. Mitte des 17. Jahrhunderts verfügte der damals regierende Fürst zu Fürstenberg, dass die Bürger des Dorfes Unadingen ihr Getreide nur in der Eulenmühle mahlen lassen durften.
Im Jahre 1867 erwarb der damalige Müller Markus Straub die Mühle als Privateigentum vom fürstlichen Haus. Am 05.06.1895 verwüstete ein Hochwasser weite Teile der zur Eulenmühle gehörenden Talwiesen. Es riß die alte Brücke bei der Säge weg und bahnte sich ein völlig neues Bachbett. Ab 1922 erzeugte der Eulenmüller Lichtstrom für Mühle und Säge mittels eines wassergetriebenen Aggregats. Im Jahre 1929 wurden die Säge und Mühle aufgeteilt. Im Jahr 1952 wird das Sägewerk nach Unadingen in die Nähe des Bahnhofes verlegt. 1973 musste der Eulenmüller aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf aufgeben und verkaufte die Mahleinrichtung und das Mühlengebäude an zwei verschiedene Parteien. Seither wird die Mühle als privates Wohnhaus benutzt.

 

 

Die Guggenmühle

Der Name “Guggenmühle” leitet sich ebenso wie “Gauchach” von dem mittelalterlichen Namen für Kuckuck, nämlich “Gauch” oder “Gugger” ab. Die erste schriftliche Erwähnung der Mühle geht auf das Jahr 1414 zurück. Ab 1488 befand sich die oberschlächtige Wassermühle als Kundenmühle mit zwei Mahlägengen nachweislich im Besitz der Fürsten zu Fürstenberg (Donaueschingen). Um 1660 übten die Fürsten ihr Bannrecht aus und verfügten, dass die Bürger des Ortes Döggingen ihr Mahlgut ausschließlich in die Guggenmühle zu bringen hatten. Um die gleiche Zeit wurde das Mühlengebäude auf seine jetzige Größe erweitert. Die danebenstehende große Scheune wurde 1796 nach einer Brandschatzung durch französische Truppen in der jetzigen Form wieder aufgebaut. 1845 kam es auf Grund finanzieller Schwierigkeiten des Müllers zu einer Versteigerung der Mühle und gleichzeitig zur käuflichen Ablösung aus dem Besitz der fürstlichen Familie. Wirtschaftliche Veränderungen im Lande, Industrialisierung und private Probleme ließen den Mühlenbetrieb in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fast zum Erliegen kommen. Nach einer Reihe wechselnder Besitzer erwarb die aus Pforzheim zugewanderte Familie Schreiter die Mühle. Zwei Generationen dieser Familie versuchten den Mühlenbetrieb durch die schwierigen Verhältnisse in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts weiterzuführen. Nach dem Tod des letzten aktiven Müllers im Jahre 1970 stand die auf Gemarkung Döggingen liegende Mühle zum Verkauf und wurde 1971 als Wohnhaus von Privatleuten erworben. 1990 begann eine umfassende Renovierung des Mühlengebäudes samt Mühlenraum im Untergeschoß, der noch vollständig mit der Maschinerie aus den Jahren um 1900 eingerichtet ist.

 

 

Aubrücke – Eisenbahnbrücke über das Mauchachtal

Aubruecke

Die Mauchachtalbrücke ist eine Brücke der Höllentalbahn (Hinteren Höllentalbahn) von Freiburg nach Donaueschingen.
Bauzeit: 02.06.1899 bis 30.06.1900
Länge 150m; Höhe 30m; Radius 550m;
Gefälle 1%
Bogenöffnungen 7 mit 18m 1 mit 7m
Kubikinhalt Mauerwerk 6.677m³
Sichtflächen Buntsandstein aus Bräunlingen und Weiler
Quader Vogesensandstein.
Füllung Kalksteine der Einschnitte / Kosten 321.266 Mark
Nantele Loch – Höhle an den Steilwänden der Mauchachschlucht

Nantele Loch


Im Tal der Mauchach zwischen Unadingen und Dittishausen. Der Sage nach ein Hühnerdieb. Schöner Roman dazu „Nadele und die Kräutermarie“ von Peter Spiegel – eine Geschichte aus alten Zeiten um Liebe und Flucht und das Geheimnis der 12 Apostelkräuter – erhältlich über den Förderverein Weiler Kapelle.